Ab Aschermittwoch gibt es „auffe Maua“, das vom Papst erlaubte Fastenbier

Alkohol in der Fastenzeit und das mit der Erlaubnis vom Papst!

Von bayerischen Mönchen wurde das vor in besonders geschickter Art und Weise erreicht. Die Mönche kamen auf die Idee, Starkbier zu brauen und nannten es Fastenbier. Der Papst wollte aber, vor der Genehmigung, dieses Getränk erst verkosten. So wurde das Bier auf besonders umständlicher Weise, auf langen Weg nach Rom gebracht. Die Mönche hatten dabei einen Hintergedanken. Denn sie wussten, dass das Starkbier den langen Weg nicht heil überstehen und verderben würde. So schmeckte nach der langen Reise so abscheulich, dass der Papst befand, dieses „Bier“ könne in der Fastenzeit getrost getrunken werden. Es sei schon Buße genug, überhaupt davon zu kosten. Das Starkbier erfreute sich bald einer ungeheuren Beliebtheit. Wirte brachten an ihren Schänken grüne Girlanden an – als Zeichen, dass die Fastenbier-Saison eröffnet war.

Ältestes bayerisches Fastenbier und  Starkbier ist der Salvator.  Somit ist es auch der Salvator, den wir ab Aschermittwoch „auffe Maua“ anbieten.

Na dann, Prost!